Amalgamausleitung / Entgiftung

Wir leben in einer Welt, in der Toxine zur Normalität gehören. Allem voran ist hier wohl die Belastung durch das Quecksilber aus Amalgamfüllungen zu nennen. Aber auch andere Schwermetalle wie Aluminium (z.B. als Bestandteil von Deos) oder Blei (früher bleihaltiges Benzin und alte Wasserleitungen) sind in vielen Menschen vorzufinden.

Es gibt mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Studien, die sich mit möglichen schädlichen Auswirkungen von Quecksilber und Aluminium auf unser unseren Körper, insbesondere auf unser Nervensystem beschäftigen (z.B. Zusammenhänge mit Alzheimer). Aus diesem Grund wird in der Naturheilkunde sowohl bei chronische Kranken als auch zur Prävention die Ausleitung von Schwermetallen empfohlen.

 

Labortest auf Schwermetalle geben Klarheit

Labortests zeigen sehr deutlich, dass es sich bei der Belastung durch Schwermetalle nicht um eine naturheilkundliche Phantasie sondern um eine im Labor nachweisbare Realität handelt. Hierbei gilt es zu beachten, dass normale Bluttests lediglich akute Vergiftungen zeigen. Die meisten Menschen haben jedoch Belastungen, die sich über Jahre aufgebaut haben. Um diese im Labor sichtbar zu machen gibt es den sogenannten Provokationstest. Dabei wird eine klar definierte Menge Chelatbildner wie DMPS oder DMSA oral oder als Injektion/Infusion verabreicht. Anschließend sammelt man mehrere Stunden den Urin. Ein Vergleich zwischen dem kurz vorher abgenommen Urin und dem Urin nach dem Provokationstest zeigt dann, wieviel Schwermetalle mobilisiert werden konnten.

Ob man einen Labortests machen möchte oder nicht ist Geschmackssache und jedem selbst überlassen. Bei chronischen Krankheitsbildern findet man meiner Erfahrung nach häufig eine nennenswerte Belastung. Insofern kann man sich auch überlegen das Geld für den Labortest gleich in die Ausleitung zu investieren. Wenn man es jedoch schwarz auf weiß haben möchte, ist es sicherlich eine schöne Art evidenzbasierte Therapie zu machen - inklusive belastbarer Nachweise für kritische Freunde und Familienmitglieder. ;-)

 

Ausleitung von Schwermetallen ist möglich

Die gute Nachricht ist: man kann die Belastung auch wieder loswerden bzw. so weit verkleinern, dass sie keinen erheblichen Einfluss mehr auf unsere Gesundheit hat. Letztendlich bleibt die Ausleitung aber ein lebenslanges Projekt, zumindest solange wir noch in einer Welt leben, in der Schwermetalle täglich neu in die Atmosphäre eingebracht werden.

Stellen Sie sich als Bild einfach vor, dass Ihr Körper wie ein Haus ist, in dem schon viele Jahre keiner mehr sauber gemacht hat. Irgendwann ist so viel Staub da, dass es den Lebensalltag negativ beeinflusst, weil man Husten und Niesen muss und auch im Spiegel nichts mehr sieht.

Dann gilt es also einen Großputz zu starten bis Sie sich wieder wohlfühlen. Danach lebt es sich deutlich besser. Aber regelmäßig staubsaugen und putzen ist trotzdem dran, um den Status quo zu halten.

Das gleiche Vorgehen empfiehlt sich auch bei der Ausleitung von Schwermetallen. Am Anfang steht eine Grundreinigung und dann sollte man ab und zu eine Ausleitungs-Kur machen, um die neu dazugekommenen Belastungen wieder loszuwerden.

 

Wenn Sie wissen möchten, wie genau eine Ausleitung stattfinden würde oder Sie andere Fragen zum Thema Ausleitung haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.