Psychokinesiologie nach Dr. Klinghardt

Die Psychokinesiologie ist ein pychotherapeutisches Verfahren bei dem der Muskeltest zum Auffinden von emotionalem Stress verwendet wird. Das Besondere hierbei ist, dass neben dem bewusst und erinnerbaren Erlebnissen auch solche bearbeitet werden können, die bewusst (nicht mehr) als problematisch eingestuft werden, aber weiterhin im limbischen System - unserem emotionalen Zentrum - wirken.

 

Ein Beispiel kann die praktische Arbeit leicht verdeutlichen: Stellen Sie sich vor, ein Patient bekommt seit einigen Jahren starke Schweißausbrüche auf der Autobahn -  aber nur, wenn er auf dem Beifahrersitz sitzt. Genaueres Nachfragen ergibt, dass er vor 5 Jahren einen schweren Autounfall hatte, wo er ebenfalls auf dem Beifahrersitz saß. Er glaubt aber nicht an einen Zusammenhang, weil er das schon längst überwunden habe. An dieser Stelle setzt der Muskeltest an. Ich lasse den Patienten an das Ereignis denken und prüfe, ob sein Muskel weiter stark bleibt. Wird er hingegen schwach kann das ein Inidz dafür sein, dass trotz der vorher geäußerten Meinung, dass alles überwunden sei, immer noch Reste von emotionalen Stress unbewusst in unserem limbischen System gespeichert sind. Und genau diese lösen heutzutage immer noch die Schweißausbrüche aus - eine reaktivierte Stressreaktion auf das Erlebte.

 

Was ursprünglich als sinnvolles Programm gedacht war, um uns vor wiederholten Fehlern zu bewahren, stellt sich im Alltag als lästiges Übel dar. Mittels der Psychokinesiologie können wir in einem ersten Schritt die emotionalen Stressursachen aufzudecken, um sie dann in einem zweiten Schritt zu "entkoppeln". Dazu gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Klassisch werden in der Psychokinesiologie Augenbewegungen, Klopfakkupressur (MFT) und Farbrillen eingesetzt. Ich ergänze diese Methoden um Quantenheilungs-Techniken, die sich meist als noch effizienter und für den Patienten angenehmer herausgestellt haben.

Anwendungsgebiete: Ängste, Phobien, innere Hindernisse, ungeklärte negative Gefühle,